[Rezension] Gail Honeyman - Ich, Eleanor Oliphant


Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 528

Gebundene Ausgabe: 20,00 €
E-Book: 15,99 €


Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand

Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus - und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.


Das Buch wurde mir als Überraschungspost vom Verlag direkt zugeschickt. Es kam also wirklich sehr überraschend und ich habe mich sehr gefreut.

Das Cover hat mir sofort gefallen. Die Gestaltung ist sehr individuell und lässt einen auf jeden Fall direkt hinschauen. Sehr aussagekräftig ist es jedoch nicht, so dass ich mir natürlich direkt den Klappentext angeschaut habe.

Der Klappentext verrät ja nicht wirklich viel, so dass ich sehr gespannt auf das Buch war. Ich hatte keinerlei Vorstellung, was mich erwartet und habe mich mit dem Einstieg auch recht schwer getan. Die Protagonistin Eleanor ist eine sehr besondere Person, an die ich mich erst gewöhnen musste. Zu Beginn war sie mir sehr unsympatisch, doch nach etwa 80-100 Seiten hatte ich mich an sie gewöhnt und mochte sie immer mehr. Das Buch erzählt quasi ihre Geschichte und zeigt, wie sehr sie sich in dessen Laufe verändert - natürlich zum Positiven. Aber hier möchte ich nicht zu viel verraten, denn ihr sollt es ja selbst noch lesen.

Der Schreibstil von Gail Honeyman hat mir gut gefallen, auch wenn er hin- und wieder ein wenig langgezogen wirkte. Er schreibt sehr detailiert und auch sehr viele Gedanken von Eleanor auf. Dadurch wirkt alles jedoch auch sehr bildgewaltig.

Viel Action sollte man von der Handlung nicht erwarten. Die Geschichte ist eher eine emotionale Achterbahnfahrt, die wirklich viele Gefühle hervorruft. Eleanor hatte es bisher nicht leicht im Leben und gerade dies macht ihre Persönlichkeit aus. Man begleitet sie über einen längeren Zeitraum und sieht eben ihre Entwicklung. Diese steht ganz klar im Vordergrund.

Das Ende... Ja, das ist ein schwieriger Punkt in dieser Rezension! Ich möchte ja nicht zu viel verraten. Das Ende hat mir eigentlich gut gefallen, allerdings gab es in der Auflösung einen Punkt, den ich etwas komisch fand und der mich nicht ganz überzeugen konnte.
Dennoch ist das Buch auf jeden Fall lesenswert und etwas ganz besonderes.


Bei "Ich, Eleanor Oliphant" handelt es sich um eine ganz besondere Geschichte. Es gibt keine besonders spannenden Momente, denn hier steht ganz klar die positive Entwicklung von Eleanor im Vordergrund. 

3,5/5 Punkte
(Mehr als nur gut)

Vielen Dank an Bastei Lübbe zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Kommentare:

  1. Hi =)

    Schöne Rezi. Ja dieses Buch spaltet ja die Meinungen sehr. Ich mochte es echt gern und auch wenn es ein ruhiges Buch ist fand ich es gut zu lesen.
    Das Ende kam für mich auch extrem überraschend. Aber sowas ist ja auch nicht schlecht. Besser als ein Ende welches man schon ab Seite 5 vermutet.

    Liebe Grüße,
    Anika

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    1. Huhu Anika,
      ich lese gern mal ruhigere Bücher zwischendurch :) Es muss bei mir auch nicht immer Action sein.
      Ein überraschendes Ende ist schon gut, aber wenn es einen nicht voll überzeugt, ist es doch auch irgendwie mist...
      Liebe Grüße

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  2. Das Buch steht auf der Leseliste meiner Tochter, ich bin gespannt wie es ihr gefällt

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    1. Hey,
      du kannst mir gern Bescheid geben, wenn sie es gelesen hat und wie es ihr gefallen hat :)
      Liebe Grüße

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